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Sonntag, 8. Juli 2018

Rhabarber-Erdbeer-Streuselkuchen


Ich dachte, ich bin fertig mit den Beerenrezepten, habe aber doch noch was gefunden, was ich nächstes Jahr noch mal ausprobieren werde! 
Ich bin nämlich überhaupt nicht für Rhabarber zu begeistern! Zu sauer! Aber dieser Kuchen hat mir sehr gut geschmeckt, ist nur leider ganz schön ins Wasser gefallen. Obwohl ich denke, die Erdbeeren waren zu wässrig und deswegen war es so matschig geworden. Man sieht das ja richtig auf dem Foto. Obwohl die „Dr. Oetker Backfeste Puddingcreme“ ist auch nicht ohne Schuld! Hätte ich lieber normalen Pudding genommen! Ist zwar praktisch, einfach angerührt, aber irgendwie zum Mitbacken doch nicht so geeignet. Und auch geschmacklich leider nicht unbedingt mein Fall! Lieber normalen Pudding machen.
Neues Jahr, neues Glück, denn jetzt ist vor allem die Rhabarber-, als auch die Erdbeerenzeit nun wirklich vorbei! 
Das Einzige, bei mir sind es nur 300 g Rhabarber geworden, nach dem Schälen, Putzen, mehr war nicht da und deswegen habe ich 500 g Erdbeeren genommen.

~ Zutaten ~
(Für eine runde Springform 26 cm)
500 g Rhabarber, putzen/schälen, klein schneiden, mit 20 g Zucker etwa 30 Minuten ziehen lassen
300 g Erdbeeren, waschen/putzen, große Beeren halbieren oder vierteln
1/2 Pck. Puddingpulver mit Vanillegeschmack mit 200 ml Milch entsprechend Anleitung zubereiten

Für den Teig:
100 g weiche Butter
80 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
180 g Mehl
1 TL Backpulver
75 ml Schlagsahne

Für die Streuseln:
200 g Mehl
100 g Zucker
150 g Butter
-              Die Zutaten zu Streuseln mittlerer Größe mit Hilfe von 2 Gabeln, Händen, oder Knethacken des Mixers verkneten.

~ Zubereitung ~
Eine Backform mit Backpapier auslegen oder fetten und mit Mehl ausstreuen. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für den Teig: weiche Butter mit dem Zucker und Vanille aufschlagen. Eins nach dem anderen die Eier hinzufügen und verschlagen, jedes Ei etwa ½ Minute, bis die Masse homogen und weiß ist. Mehl mit Backpulver mischen, durchsieben und im Wechsel mit der flüssigen Sahne unter die Butter-Ei-Masse unterheben. Den Teig in die vorbereitete Form einfüllen, glatt streichen. Etwa 15 Minuten vorbacken.
In dieser Zeit die Streuseln vorbereiten. Den Pudding fertig stellen (entweder das Fix-Pulver anrühren oder richtigen Pudding kochen).
Die Form aus dem Backofen nehmen. Den Pudding verteilen. Erdbeeren und Rhabarber darauf verteilen. Mit den Streuseln bestreuen. Wieder in den heißen Backofen stellen, 35 Minuten backen. Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Vor dem Servieren nach Wunsch mit Puderzucker bestreuen.

Guten Appetit!

~ Quelle ~
Facebook Gruppe „Kuchen, Torten fuer alle Anlaesse“

Mittwoch, 4. Juli 2018

Erdbeer-Layer-Torte

Es gibt ja noch Erdbeeren zu kaufen, die restlichen für diese Saison! Die muss man sich schnappen und dieses Törtchen backen!!! Mich hat schon das Titelfoto der Lecker Bakery fasziniert, also musste ich es einfach nachbacken!!!! Vor allem wenn der Lieblingsschwiegervater Geburtstag hat! Danke an "Lecker" für die Inspiration und das Rezept!
Und es hat richtig toll geschmeckt! Ungewohnt, aber sehr sehr lecker!!!  3 verschiedene Texturen in einem vereint. Es gibt ja den "Zauberkuchen", der sich beim Backen in 2 Schichten teilt und da hat man in einem Zug Boden und Creme. Bei diesem Rezept muss man zwar 2 mal backen und die Creme noch machen, viel Arbeit, aber es lohnt sich!
Nur den 1-stündigen Transport hat das Törtchen bei den Sommertemperaturen sehr schlecht überstanden. Ich habe mich wirklich sehr geärgert, dass die Torte auseinander gerutscht ist. Habe es zwar schon geahnt, dass es eine wacklige Angelegenheit wird und Creme fraiche benutzt und 4 Blatt Gelatine aufgelöst und untergehoben, aber das war zu wenig, mindestens 6-8 müssen rein. Und auch wenn man keinen Weg damit hat, würde ich die Creme trotzdem stabilisieren!

Da ich noch mehr gebacken habe, habe ich den Boden und den Käsekuchen am Vortag gebacken und so konnten die Kuchen gut auskühlen, sonst liefe man Gefahr, dass vor allem der Käsekuchen noch zu warm ist und die Creme schmilzt!

~ Zutaten ~
für eine Springbackform 20 cm Durchmesser
Für den Schokokuchen:
75 ml neutrales Öl
100 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
100 g Schmand
150 g Mehl
30 g Backkakao
1/2 Pck. Backpulver
30 g Zartbitter-Schokotröpfchen

Für den Käsekuchen:
300 g Doppelrahmfrischkäse
200 g Zucker (reduziert auf 150g)
150 g Schmand
120 g Sahne
1 TL Speisestärke
3 Eier

Für die Creme und Füllung:
250 g Erdbeeren, gewaschen, geputzt, in Würfel geschnitten
250 g Magerquark
200 g Schmand
8 Blatt Gelatine 
4 EL = 20 g Puderzucker
200 g Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif
1 Pck. Vanillezucker

Für die Deko:
50 g Zartbitterkuvertüre
50 g Schlagsahne
ca. 150 g gemischte Beeren
1 Eiswaffelhörnchen

~ Zubereitung ~
Für den Schokokuchen: Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Öl auspinseln. Den Boden mit Backpapier auslegen.
Zucker, 1 Prise Salz und das Öl mit den Schneebesen des Handmixers zu einer homogenen Masse rühren. Die Eier nacheinander unterrühren. Die Masse wird fluffiger und cremiger. 100 g Schmand unterrühren. Mehl mit Backkakao und Backpulver vermischen, sieben und unter die Öl-Eier-Mischung unterheben. Schokotröpfchen zügig unterheben. Den Teig in die Form geben, glatt streichen und 35-40 Minuten (Stäbchenprobe!) backen. Auf einem Kuchengitter kurz auskühlen lassen. Aus der Form lösen, vollständig auskühlen lassen.

Für den Käsekuchen: Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen. Den Frischkäse mit Zucker verrühren. Schmand, Sahne, Speisestärke und Eier zügig mit dem Mixer unterrühren. Die Masse in die Form geben.
Die Form in eine Fettpfanne (32x39cm) stellen. In den Backofen stellen und etwa 1/2 l heißes Wasser in die Fettpfanne gießen. Ich hatte kein passendes Blech, habe eine größere runde Form genommen und so viel heißes Wasser eingefüllt, bis die Backform zur Hälfte im Wasser stand. 
Den Kuchen 15 Minuten backen, dann die Ofentemperatur auf 170 Grad herunter schalten. Weitere 60 Minuten backen. Beim leichten Rütteln an der Backform wackelt die Käsekuchenmasse in der Mitte noch. Den Backofen ausschalten, den Kuchen noch etwa 15 Minuten im Ofen stehen lassen. Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen. Aus der Form lösen.

Für die Creme und Füllung: Die Erdbeeren vorbereiten, würfeln. 100 g Erdbeeren pürieren. Das Püree mit Quark, Schmand und Puderzucker glatt rühren. Wer mit Gelatine arbeitet: nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen, über einem Wasserbad auflösen und zunächst einige Löffel Creme vermischen, danach in dünnem Strahl unter die restliche Creme unter ständigem Rühren geben. 
Die Schlagsahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. Unter die Quarkcreme unterheben.

Zusammensetzung: Den Schokokuchen begradigen (meiner war so hoch, dass ich es halbiert habe), auf eine Kuchenplatte setzen. Einen Tortenring um den Boden stellen. Etwa 1/3 der Erdbeercreme einfüllen. Die übrigen Erdbeerwürfeln darauf verteilen. Den Käsekuchen auflegen. noch 1/3 Creme auf den Käsekuchen  geben, verstreichen. Die restliche Creme aufheben um die Ränder einzustreichen. Bei Gelatine: die Creme einfach Hälfte/Hälfte aufteilen, denn bis dahin geliert diese und ist nicht mehr streichfähig. 
Die Torte kalt stellen.

Für die Deko: Zatbitterschokolade fein hacken. Die Sahne erhitzen, über die Schokolade gießen. Zu einem glatten Guss rühren. Auf Zimmertemperatur auskühlen lassen. Derzeit die Beeren verlesen. Mit Schokolade auf einer Seite in Tröpfchenform verteilen. Die Waffel und die Beeren drauf setzen.

Guten Appetit!

~ Quelle ~
Lecker Bakery Spezial Nr. 2/2018

Mittwoch, 13. Juni 2018

Erdbeer-Mascarpone-Torte

Zurück zum Beerenthema, zumal ich das Rezept versprochen habe! 

Was gibt es schöneres als eine tolle cremige Erdbeertorte!? Nur die Hitze ist da meistens eher hinderlich, die Creme muss sehr standfest sein und die Erdbeeren ziehen auch schnell Wasser, aber nichts ist unmöglich! Die Wahl fiel auf eine Mascarpone-Füllung. Die Torte war schön sahnig, fruchtig, sehr sehr lecker!
Am Besten ist es natürlich die Torte spätestens am nächsten Tag zu essen, weil es aber bei mir eine Motivtorte wurde, musste sie bis zum Verzehr 2 Tage nahezu ununterbrochen kühl stehen, die Erdbeeren haben ein wenig Saft gezogen, aber es hielt sich in Grenzen. 

~ Zutaten ~
(Für eine runde Springform 26 cm)
Für den Biskuit
5   Eier (Gr. M), trennen
1 Prise  Salz
125 g  Zucker
150 g  Mehl
2 TL  Backpulver

Für die Creme
250 g gewaschene, geputzte Erdbeeren
75 g  Zucker
Nach Wunsch etwas Zitronensaft
6 Blatt  Gelatine
500 g  Mascarpone
300 g  Schlagsahne
350 g gewaschene, geputzte Erdbeeren, in feine Würfel geschnitten

Für die Deko
350 g gewaschene, geputzte Erdbeeren, halbiert oder in Scheiben geschnitten
1 Pck.  roter Tortenguss "Erdbeer"
3 TL gestr.  Zucker
150 g  Schlagsahne

~ Zubereitung ~
Für den Biskuit Eier trennen. Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen, dabei 125 g Zucker einrieseln lassen. Eigelb einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver daraufsieben, unterheben. Masse in eine am Boden mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm Ø) streichen. Im vorgeheizten Ofen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/Gas: s. Hersteller) ca. 20 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Biskuit zweimal waagerecht durchschneiden. Unteren Boden auf eine Tortenplatte setzen, Tortenring darumlegen.

Für die Creme: Erdbeeren waschen, putzen, halbieren. 250 g Beeren mit 75 g Zucker pürieren. Nach Wunsch etwas Zitronensaft hinzufügen, mir schmeckt es so viel besser, fruchtiger. Gelatine kalt einweichen. Mascarpone und das Püree verrühren. Gelatine ausdrücken, bei schwacher Hitze auflösen. Erst ca. 3 EL Creme in die Gelatine rühren, dann alles unter Rest Creme rühren. 300 g Sahne steif schlagen und unterheben.

Zusammenstellung: Unteren Boden mit ca. 1⁄3 Creme bestreichen und mit 350 g Erdbeeren belegen. Mittleren Boden auflegen. 1⁄3 Creme darauf verstreichen. Mit oberem Boden bedecken. Rest Creme darauf verteilen. Torte ca. 2 Stunden kalt stellen.

Für die Deko: (bei mir fiel dieser Schritt weg, weil ich die Torte mit Ganache und Fondant dekorieren wollte)
Die restlichen Erdbeeren auf der Creme verteilen. Tortengusspulver, 3 gestrichene EL Zucker und 1⁄4 l kaltes Wasser in einem Topf verrühren. Unter Rühren kurz aufkochen. Auf den Erdbeeren verteilen. Torte nochmals ca. 1 Stunde kalt stellen. 150 g Sahne steif schlagen. Tortenring entfernen. Tortenrand mit Sahne bestreichen. Eventuell mit Waffelherzen oder gerösteten Mandelblättchen verzieren.
Guten Appetit!

~ Quelle ~
https://www.lecker.de/muttertags-erdbeertorte-71651.html
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Und so sah die fertige Torte dann aus :) Die Babyschuhe sind komplett selbst gemacht aus Fondant 



Donnerstag, 24. Mai 2018

Prosecco-Schnitten

Es ist Erdbeerzeit, also die Nasch-, aber auch Torten- und Kuchenzeit :) 
Diese Torte ist wunderbar erfrischend, kaum süß, genau das Richtige für einen sommerlichen Nachmittag! 
Ich habe eine quadratische Form benutzt, nur meine ist etwas kleiner, deshalb habe ich den Biskuitboden halbiert, weil der wunderbar aufgegangen ist, mag das nicht so, wenn es zu viel Boden ist. Aber man kann natürlich auch eine runde Backform benutzen. Und das Prosecco für den Boden habe ich durch Zitronenlimonade ersetzt, hier spielt die Kohlensäure die Hauptrolle. Für die Creme dagegen den Lieblingsfruchtsecco mit Holunderbeeren von Rotkäppchen benutzt ;) 
Aber wer kein Alkohol darf, kann, soll, könnte den bestimmt auch hier durch gute Zitronenlimonade ersetzen.
Die Torte ist wirklich kaum süß, also wer es lieblicher möchte, die Creme vorher kosten und evtl mit Puderzucker abschmecken. Aber ansonsten schmeckt sie sehr sehr gut! Schön frisch, leicht sahnig, ein bißchen herb und die vielen Erdbeeren drin sind ein Genuss!

Die meiste Arbeit macht die Vorarbeit - die vielen Erdbeeren zu putzen und klein zu würfeln, ansonsten geht die Torte relativ einfach, nur etwas Geduld braucht man :)

~ Zutaten ~
für 1 quadratische Springform 24x24cm
Für den Teig:
3 Eier
125 g Zucker (habe nur 100 g inklusive 1 Päckchen Vanillezucker)
1 TL abgeriebener Zitronenschale einer Bio-Zitrone
150 g Mehl
2 TL Backpulver
50 ml Öl (ich nehme Traubenkernöl, weil das Geschmacks- und geruchsneutral ist)
75 ml Prosecco

200 g Erdbeerkonfitüre, glatt, ohne Stücke (100 g haben gereicht)

Für die weiße Creme:
10 Blatt weiße Gelatine
700 g Erdbeeren, gewaschen/geputzt, klein gewürfelt
100 g Zucker
200 g Schmand (ich benutze Creme fraiche, schmeckt mir persönlich besser)
250 g Magerquark
200 ml Prosecco
200 g Schlagsahne, steif schlagen

Für den Erdbeerspiegel:
5 Blatt rote Gelatine (ich hatte keine, mit roter Gelatine ist die Farbe nochmal schöner)
300 g Erdbeeren, gewaschen/geputzt, grob geschnitten
30 g Zucker
2 EL Zitronensaft, oder nach Geschmack (ich hatte etwa 5 EL)

~ Zubereitung ~
Für den Biskuit: den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Boden der Backform mit Backpapier auslegen, oder fetten und leicht mit Mehl bestäuben. Eier, Zucker und Zitronenschalt schaumig rühren. Öl und Prosecco vorsichtig unterrühren, um nicht alle Blasen entweichen zu lassen. Mehl mit Backpulver mischen, auf die Eiermasse sieben und unterheben. Den Teig in die Form gießen und 25 Minuten backen. Nach dem Backen auf einem Kuchenrost gut auskühlen lassen. Je nach dem evtl. halbieren. Den ausgekühlten Boden auf eine Kuchenplatte geben und mit der Konfitüre bestreichen. Den gesäuberten Formenrand oder Backrahmen/Tortenring drumherum stellen.

Für die weiße Creme: die Gelatine im kalten Wasser einweichen, nach Packungsanleitung über einem Wasserbad auflösen. Zucker, Schmand und Quark verrühren, hier evtl. nach Geschmack nachsüßen, Prosecco dazu geben. Einige Löffel der Creme zu der aufgelösten Gelatine geben, gut verrühren. Danach in einem dünnen Strahl und unter ständigem Rühren zu der restlichen Creme hinzugeben, kühl stellen und gelieren lassen. In der Zeit die Sahne steif schlagen und zusammen mit den klein gewürfelten Erdbeeren unter die Creme unterheben. Kühl stellen.

Für den Erdbeerspiegel: Erdbeeren mit dem Zucker und Zitronensaft pürieren. Evtl. abschmecken. Durch ein feines Sieb streichen. Gelatine im kalten Wasser einweichen, in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze zerlassen. Etwas vom Erdbeerpüree hineinrühren, dann den Gelatinemix unter ständigem Rühren zu der restlichen Masse geben.
Das Erdbeerpüree über der weißen Creme verstreichen.
Die Torte mindestens 4 Stunden kühlen. Vor dem Servieren nach Wunsch verzieren.

Guten Appetit!

~ Quelle~
Zeitschrift meine Familie&ich 6/2018

Mittwoch, 25. April 2018

Schoko-Cheesecake-Guglhupf

Die Backform besitze ich schon seit Ewigkeiten, konnte damals nicht an dem Sonderangebot vorbei gehen! Und nun ist sie endlich zum Einsatz gekommen! Sehr schokoladiger saftiger Kuchen, ich fand den nach einer Nacht im Kühlschrank sogar noch cremiger. Von der Käsekuchenmasse hätte es ruhig etwas mehr sein können, aber das gibt ein Grund mehr dieses Rezept nochmal zu backen und das auszuprobieren! ;)

 ~ Zutaten ~
Für den Teig:
275 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
1 Prise Salz
30 g Kakao
200 g Zartbitterkuvertüre
250 g Butter
350 ml Milch
200 g Zucker (im Original 300 g, erschien mir zuviel)
2 frische Eier

 Für die Füllung:
200 g Doppelrahmfrischkäse, natur
60 g Zucker
1 Eigelb

 Für die Glasur: 125 g Zartbitterkuvertüre 125 g Sahne

 ~ Zubereitung ~
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Eine Napfkuchen- oder Guglhupfform (2,5 l Inhalt) fetten, mit Mehl ausstäuben.
 Für den Teig: Mehl, Backpulver, Salz und Kakao mischen, sieben. Zartbitterkuvertüre mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen. In eine große Rührschüssel umfüllen. Milch und Zucker verrühren, unter die Schokobuttermasse unterrühren. Die Eier unterziehen. Zum Schluß die Mehlmischung unterheben.
 Für die Füllung: Frischkäse mit Zucker und Eigelb mit Hilfe eines Schneebesen cremig rühren. Die Hälfte des Schokoteiges in die vorbereitete Form füllen. Mittig die Frischkäsemasse auf den Teig geben. Rest Schokoladenteig darauf verteilen. Evtl. mit einer Gabel marmorieren. Den Kuchen ca. 70 Minuten backen. Beim Einstechen bleiben noch einige Krümmel dran, aber besser nicht zu lange backen, sonst wird der Kuchen zu trocken. Am Ende der Backzeit den Kuchen in der Form auf ein Kuchengitter stellen und mind. 30 Minuten ruhen lassen. Der Kuchen ist sehr weich und könnte brechen. Danach auf ein Kuchengitter stürzen, vollständig auskühlen lassen und mit der Glasur bedecken. Dazu Schokolade kleinhacken und zusammen mit der Sahne über einem Wasserbad schmelzen. Trocknen lassen.

Guten Appetit!

~ Rezeptquelle ~
Sweet Dreams 01/2018

Montag, 9. April 2018

Aprikosen-Quark-Streuselkuchen

 
 Ein Glück, dass manche Rezepte so was von verlockend sind, dass man die sofort nachbacken muss! Bei Facebook in der Gruppe gesehen und keine Woche später auch umgesetzt! Sogar schon 2 Mal! Beim zweiten Mal habe ich lediglich einige EL Mehl für die Streuseln durch gemahlene Mandeln ersetzt, so schmeckt es knuspriger und leckerer. Und das Mehl nach und nach dazu gegeben, so werden die Streuseln nicht zu hart beim Backen. 
Der Kuchen ist sehr saftig und fruchtig und ist sowohl für das Kaffeetrinken zwischendurch, als auch für festlichere Anlässe geeignet!
Vielen Dank an die Autorin! 

~ Zutaten für eine Springform ( Ø 26 – 30 cm) ~
Für den Teig und die Streuseln:
400 g Mehl
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
250 g Butter, zimmerwarm

Für die Füllung:
1 Dose Aprikosen
1 Bio-Orange
170 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
500 g Magerquark
500 g Quark 20% Fett
40 g Speisestärke (durch 1 Päckchen Vanillepudding-Pulver ersetzt)
200 g Schlagsahne

~ Zubereitung ~
Für den Teig alle Zutaten mit den Händen verkneten.
Backofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.
Aprikosen abtropfen lassen und in Würfel schneiden. Orange abwaschen und die Schale fein abreiben. Quark, Zucker, Vanillezucker, Orangenschale und Stärke cremig rühren. Eier zufügen und glatt rühren. Sahne steif schlagen und unterheben.
Eine Springform fetten und mit knapp 2/3 des Teiges in die Form drücken. Dabei einen Rand andrücken. Quarkmasse darauf gießen und glatt streichen. Aprikosen auf die Quarkmasse verteilen, oder gleich unter die Quarkmasse unterheben und mit dem übrigen Streuselteig bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen 60 – 70 Minuten backen (falls der Kuchen zu braun werden sollte, kann man diesen mit Alufolie abdecken und weiter backen). Danach im ausgeschalteten Backofen und leicht geöffneter Backofentür ca. 45 Minuten ruhen lassen. Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. Danach evtl. mit Puderzucker bestäuben.

~ Quelle ~
https://www.kuechenzuckerschnecke.de/2018/02/19/aprikosen-quark-streuselkuchen/
 

Montag, 12. März 2018

Miniwindbeutel-Himbeer-Torte

 
 Erst war ich nicht so überzeugt, aber zum Schluss ist es doch sehr gut geworden! Vor allem der Boden hat es mit angetan, sehr lecker! Und die Himbeercreme!
 Mit dem Brandteig war ich nicht ganz zufrieden, also wenn ihr ein erprobtes Rezept habt, dann nehmt lieber Eigenes. Was mich richtig enttäuscht hat, die Dr.Oetker Paradies Creme! Ganz schön künstlich im Geschmack! Doch besser die Windbeutel mit Sahne oder selbst gekochten Vanillecreme füllen! Für ganz Eilige werden auch Mini-Windbeutel aus dem Tiefkühler empfohlen! 

~ Zutaten ~
All-in-Teig:
150 g     Weizenmehl
3 gestr. TL Backpulver
150 g     Zucker
1 Pck.    Vanillin-Zucker
1 Pr.      Salz
4             Eier (Größe M)
150 g     weiche Butter oder Margarine

Brandteig:
125 ml  Wasser
25 g       Butter oder Margarine
1 Pr.      Salz
75 g       Weizenmehl
15 g       Feine Speisestärke
etwa 3  Eier (Größe M)
1 Msp.  Backpulver
Windbeutelfüllung: je nach Geschmack aufgeschlagene Sahne oder Vanillecreme

Tortenfüllung:
7 Bl.       Gelatine weiß
300 g     frische oder TK-Himbeeren, aufgetaut
80 g       Zucker
2 Pck.    Vanillezucker
200 g     Frischkäse natur
250 g     kalte Schlagsahne

~ Zubereitung ~
Den Boden der Springform fetten. Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: etwa 180°C
Für den Teig: Mehl mit Backin in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Rührstäbe) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe 2 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig in der Springform glatt streichen. Form auf dem Rost in den Backofen im unteren Drittel schieben. Backzeit: etwa 30 Min. Stäbchenprobe machen! Springformrand lösen und entfernen, Boden auf einen mit Backpapier belegten Kuchenrost stürzen, Springformboden entfernen und Gebäck erkalten lassen.  Boden einmal waagerecht durchschneiden.

Brandteig:
Wasser mit Butter oder Margarine und Salz in einem kleinen Topf aufkochen. Topf vom Herd nehmen. Mehl mit Speisestärke mischen und auf einmal in die heiße Flüssigkeit geben. Alles zu einem glatten Teigkloß verrühren, dann etwa 1 Min. unter ständigem Rühren erhitzen ("abbrennen"). Teig in eine Rührschüssel geben. 2 Eier nacheinander mit einem Mixer (Knethaken) auf höchster Stufe unter den Teig arbeiten. Das letzte Ei verquirlen und nur so viel davon unter den Teig arbeiten, bis er stark glänzt und die Spitzen an einem Löffel hängen bleiben. Backpulver erst unter den kalten Teig rühren. Mit Hilfe von 2 Teelöffeln oder eines Spritzbeutels etwa 20 Teighäufchen auf das mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Im vorgeheiztem Backofen bei 200 Grad im unteren Drittel etwa 20-25 Minuten backen. Die Windbeutel sollten goldbraun sein und gut getrocknet, sonst fallen se zusammen. Aus diesem Grund auch zwischendurch NICHT die Backofentür öffnen. Gebäck mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen. Die erkalteten Windbeutel von der unteren Seite mit der Creme füllen.

Tortenfüllung:
Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Himbeeren verlesen oder auftauen lassen. Mit Zucker und nach Geschmack etwas Zitronensaft pürieren. Frischkäse unterrühren. Die Gelatine leicht ausdrücken, nach Packungsanleitung auflösen. Einige Esslöffel vom der Himbeer-Masse mit einem Schneebesen unterrühren, dann übrige Masse langsam einrühren. Sahne steif schlagen und unter die gelierende Creme heben.

Zusammensetzung: Unteren Boden auf eine Tortenplatte legen, einen Tortenring darumstellen. Boden mit etwas Himbeercreme bestreichen, darauf die Windbeutel setzen. Die restliche Creme drüber geben. Kühl stellen.
   
Vor dem Servieren den Formring entfernen. Zum Beispiel mit geschlagener Sahne einstreichen und nach Geschmack dekorieren. 

Guten Appetit! 

 ~ Quelle ~ 
https://www.oetker.de/rezepte/r/windbeuteltorte.html 
Das Buch Dr. Oetker „Die 1000 besten Backrezepte“
 

Freitag, 16. Februar 2018

Kartoffelgratin mit Zitrone

Zur Zeit koche ich mehr, als dass ich backe. Und einige Rezepte sind so toll, dass es schade ist sie zu verlieren... Zitrone am Essen ist immer lecker! Ich habe schon mal eine Zitronenhollandaise gemacht - die war mehr als super! Dieses Kartoffelgratin hat uns auch sehr gut geschmeckt! Vielen Dank an den Autor! 

~ Zutaten ~
0,5 - 1 kg Kartoffel(n), gekocht, gepellt und in Scheiben (ca 4 mm dick) geschnitten
4 EL Butter
4 EL Mehl
250 ml Sahne, süsse
250 ml Milch
Salz
Pfeffer, schwarzen, frisch gemahlen
Muskat, gerieben
125 g Käse (Gruyère), gerieben
1/4 Zitrone(n), je nach Geschmack kann man etwas mehr oder weniger Zitrone verwenden

Paprikapulver

~ Zubereitung ~
Butter erhitzen und mit dem Mehl eine Mehlschwitze zubereiten. Milch, Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat dazugeben und köcheln lassen, bis alles eingedickt ist.

Die Kartoffeln dachziegelförmig in 2 Lagen in eine Gratinform schichten.
Circa 150 g des Käses, die abgeriebene Schale und den Saft der halben Zitrone zu der Flüssigkeit geben und über die Kartoffeln gießen. Obendrauf den restlichen Gruyère verteilen und mit etwas Paprikapulver würzen.
Im vorgeheizten Ofen ca. 30-35 Minuten bei 180° Umluft überbacken.

Guten Appetit!

~ Quelle ~
https://www.chefkoch.de/rezepte/1803601291649004/Kartoffelgratin-mit-Zitrone.html
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Montag, 9. Oktober 2017

Schwarzwälder Kirschtorte

Und das ist wirklich die beste Schwarzwälder Kirschtorte, die ich je gegessen habe und bei der die Kirschfüllung einwandfrei funktionierte. Ich hatte schon fast Angst, dass ich dieses tolle Rezept verloren habe, deshalb in das „Rezeptbuch“! Den Text habe ich unverändert übernommen, habe jedoch mit Gelatine gearbeitet, da ich nur dieses im Haushalt hatte.
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Schwarzwälder Kirschtorte (26 cm)
~ Zutaten~
Biskuitteig:
7 Eier (zimmerwarm)
240 g Zucker
1 Prise Salz
150 g Mehl
50 g Kakao
50 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
60 g zerlassene Butter

Kirschfüllung:
1 Glas Sauerkirschen (Kirschen und Saft=350 ml)
45 g Speisestärke
1 gute Prise Zimt
Saft von einer halben Zitrone
60 g Zucker

Sahnefüllung:
700 ml kalte Schlagsahne
25 Kirschwasser (oder weg lassen)
65 g Zucker
15 g Agartine / Agar Agar oder 10 Blätter Gelatine

Deko:
300 g Sahne
2 TL San Apart
200 g Kuvertüre (Zartbitter)
Belegkirschen

~ Zubereitung ~
Für den Biskuitteig: Die Eier mit dem Salz und dem Zucker etwa 20 Minuten cremig rühren bis die Masse fast steif ist. Die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Stärke, Backpulver) mischen und sieben, zur Masse dazu geben und sehr vorsichtig unterheben. Die flüssige Butter ebenfalls vorsichtig unterheben.
In dem vorbereiteten Tortenring bei etwa 190°C für 25-30 Minuten backen.
Den Kuchenboden abkühlen lassen. Mit einem Tortenmesser 2 mal durchschneiden, so dass 3 Böden entstehen.

Kuchentränke (ohne Alkohol):
100 ml Kirschsaft mit einem Pinsel auf den 3 Böden verteilen und die Böden damit tränken.

Kuchentränke (mit Alkohol):
20 g Zucker
20 g Wasser
100 ml Kirschwasser (alkoholisch)

Wasser und Zucker aufkochen und vom Herd nehmen. Kirschwasser hinzufügen und die drei Böden damit tränken.

Für die Kirschfüllung: Kirschen abtropfen lassen und den Saft auffangen. Alle Zutaten außer den Kirschen in einem Topf verrühren und aufkochen, bis der Saft eingedickt ist. Dann die Kirschen hinzufügen und die Masse abkühlen lassen.

Den untersten Boden auf eine Tortenplatte setzen und die Kirschen mit einem Abstand von einem cm zum Rand kuppelförmig verteilen und kühl stellen. Einen Tortenring drum herum setzen.

Sahnefüllung: Die Agartine mit 200 ml Wasser 2 Minuten lang kochen lassen und etwas abkühlen lassen. Die Sahne mit dem Kirschwasser (oder ohne) und dem Zucker steif schlagen. Etwa 2 EL von der Sahne zur Agartine geben und verrühren. Anschließend erneut 4 EL Sahne zur Agartine geben und verrühren. Die Agartinesahne zur Sahne geben und unterheben. 
Die Gelatine nach Packungsanweisung auflösen und unter ständigem Rühren in dünnem Strahl zur Sahne geben. 

Die Hälfte der Sahne auf den Kirschen verteilen, zweiten Tortenboden auflegen und restliche Sahne verteilen, mit dem letzten Boden abdecken.

Die Torte für mindestens 4 Stunden, aber besser über Nacht kühl stellen.

Den Tortenring entfernen.
Deko: Sahne mit San Apart steif schlagen. Mit einem Messer Schokospäne abziehen. Die Torte mit der Sahne einkleiden, mit den Schokospänen bedecken, Tupfer aufspritzen und die Belegkirschen darauf setzen.

 ~ Quelle ~
http://sallys-blog.de/rezepte/schwarzwalder-kirschtorte/
  DSC_2706 (2).JPG DSC_2664 (2).JPG

Montag, 11. September 2017

Prinzregententorte

Sehr lecker, erinnert ein wenig an einen Baumkuchen, sowohl vom Aufbau, als auch geschmacklich. Ist aber eine absolute Torten-Eigenart, eine hauptsächlich in Bayern verbreitete Torte, die traditionell aus sieben sehr dünnen Biskuitböden und Schokoladenbuttercreme besteht (lt. Wikipedia).
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Ich hatte irgendwie 8 Böden rausbekommen :) Und die Torte erwies sich schlußendlih supergut als Basis für eine zweistöckige Motivtorte! 

~ Zutaten ~
Für die Böden:
250 g Butter, zimmerwarm
250 g Zucker (auf 200 g reduziert)
1 Pck. Vanillezucker
4 Eigelbe
1 Prise Salz
200 g Weizenmehl
50 g Speisestärke (Mais)
1 TL Backpulver
4 Eiweiß

Für die Creme:
300 ml Milch
200 g Zucker (auf etwa 170 g reduziert, ich mache es von der Schokoladensorte abhängig)
3 Eigelb
2 EL Speisestärke
200 g Zartbitter-Schokolade
100 g Butter

Für die Glasur:
50 g Butter
200 g Zartbitterschokolade
5 EL Schlagsahne

~ Zubereitung ~
Für die Böden: Die zimmerwarme, weiche Butter zu einer schaumigen Masse aufschlagen, Zucker, Vanillezucker oder Extrakt, Salz hinzufügen. Nacheinander die Eigelbe hinzufügen und zu einer einheitlichen Masse verschlagen (bis sich der Zucker löst).
Weizenmehl, Speisestärke und 1 TL Backpulver vermischen und auf die Butter-Ei-Masse sieben, unterheben. Die Eiweiße steif schlagen, vorsichtig unterheben.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Backpapierblätter vorbereiten. Einen Kreis von 24 cm mit einem Stift aufmalen. Insgesamt werden 7 Böden ausgebacken. Pro Boden werden etwa 2 gut gehäufte EL Teig benötigt. Etwa 5-7 Minuten nacheinander ausbacken. Nach dem Backen das Backpapier entfernen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Für die Creme: Zartbitter-Schokolade hacken. In einem mittelgroßen Topf Milch und Zucker aufkochen. Eigelb mit 2 EL Speisestärke gut zu einer glatten Masse vermischen. Etwas heiße Milch unter Rühren zu der Ei-Speisestärke-Masse geben, glatt rühren. Unter ständigem Rühren zu der restlichen Milch geben und bei niedriger Hitze zu einem Pudding aufkochen. Die gehackte Schokolade hinzufügen und unter Rühren auflösen. Beiseite stellen und vollständig auf Zimmertemperatur auskühlen lassen.
Die weiche, zimmerwarme Butter schaumig aufschlagen, löffelweise den Schokopudding unterschlagen.

Für die Glasur: Butter, gehackte Zartbitterschokolade und Schlagsahne in einem Topf schmelzen, bis eine flüssige Glasur entsteht.  Etwas abkühlen lassen.

Zusammensetzung: die einzelnen Böden nacheinander mit der Schokoladencreme bestreichen und übereinander stapeln. Mit der Glasur bedecken. Nach Wunsch verzieren.

Guten Appetit!
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~ Anmerkungen ~
* ich habe wie immer den Zucker reduziert, habe aber auch zu der 72% Bitterschokolade einige Stückchen Vollmilchschokolade dazu gegeben.
* bei Backen geht der Teig etwas auseinander, deswegen habe ich den Zeig zwar versucht ordentlich in den Kreis zu verteilen, jedoch nach dem Backen nochmal zugeschnitten. 
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Und so hat die auch schon mal ausgesehen
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~ Rezeptquelle ~
http://vitoria.livejournal.com/118302.html 

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Aprikosen-Biskuitschnitten

Heute haben wir das erste Türchen aufgemacht DSC07954_2.jpg 
Und der Herbst ist auch schon vorbei... Aber wie wunderbar es doch war, vor allem die letzten schönen Tage!
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Und als Erinnerung an diese wunderbare Zeit eine leckere Torte, die aus der Not heraus entstanden ist. Denn eigentlich wollte ich die Fanta-Torte machen, aber es konnten ja auch gar keine Pfirsiche in einer Dose mit Aprikosen sein! Zum Wegwerfen zu schade, also ein neues Rezept ausprobiert! Und für ein schönes Foto hat es leider auch nicht gereicht. Da aber so lecker, ergibt sich bestimmt noch eine Möglichkeit zum Fotografieren ;)
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~ Zutaten ~
für den Biskuitteig:
4 Eier
4 EL heißes Wasser
125 g Zucker (100 g inkl. 1 Pck. Vanillezucker)
1 Pck. Vanillezucker
75 g Weizenmehl
50 g Speisestärke
1 Msp. Backpulver (vergessen)
1 Prise Salz

für die Füllung:
8 Blatt weiße Gelatine
1 große Dose Aprikosenhälften (480 g Abtropfgewicht)
300 g Joghurt
75 g Zucker
1 EL Aprikosenlikör oder Zitronensaft
25 g gehackte Pistazienkerne (mit Mandeln ersetzt)
200 g Schlagsahne, steif schlagen

zum Bestreichen:
4-6 EL Aprikosenkonfitüre
gehackte Pistazienkerne

~ Zubereitung ~

für den Biskuitteig: den Backofen vorheizen auf 180 Grad. Eier mit 4 EL heißen Wasser auf höchster Stufe etwa 1 Minute schaumig aufschlagen. Weiter schlagen und in 1 Minute Zucker und Vanillezucker mit einer Prise Salz unter Rühren einstreuen. Weitere 2 Minuten aufschlagen. Weizenmehl, Speisestärke und Backpulver mischen, auf die Eiercreme sieben und unterheben.
Ein Backblech 30x40 cm fetten und mit Backpapier auslegen. Den Teig hineingeben, leicht verstreichen. In den vorgeheizten Backofen schieben und etwa 12-15 Minuten backen.
Die Biskuitplatte auf ein mit Zucker bestreutes Blatt Backpapier stürzen, das mitgebackene Backpapier abziehen, erkalten lassen. Die kalte Biskuitplatte halbieren, so dass 2 Böden 30x20 cm entstehen.

für die Füllung: Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Aprikosenhälften abtropfen lassen. Die Hälfte der Aprikosen pürieren, die andere Hälfte in feine Würfel schneiden. Joghurt, Zucker mit Aprikosenlikör oder Zitronensaft verrühren. Gelatine in einem kleinen Topf unter Rühren bei schwacher Hitze auflösen. Etwas von der Joghurtmasse unter Rühren zur Gelatine geben, dann diese in dünnem Strahl unter die restliche Masse rühren. Aprikosenpüree unterheben. Die Masse kühl stellen, gelegentlich umrühren. So bald die Masse beginnt dicklich zu werden, Aprikosenwürfel, gehackte Nüsse und steifgeschlagene Sahne unterheben.

Zusammenstellung:  Biskuitplatte auf die Kuchenplatte legen, ich habe den unteren Boden zusätzlich mit einigen Löffeln von dem Zuckersirup aus der Dose getränkt. die Creme verstreichen. Wenn notwendig Backrahmen drumherum stellen, die zweite Biskuitplatte auflegen, leicht andrücken, kühl stellen. 

Zum Bestreichen: Aprikosenkonfitüre durch ein Sieb streichen. Mit ein wenig Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Die Kuchenoberfläche damit bestreichen und mit
gehackten Pistazienkernen bestreuen. Vor dem Servieren in Stücke schneiden.

Guten Appetit! 

~ Rezeptquelle ~
Dr. Oetker  "Die 1000 beste Backrezepte"

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Dienstag, 17. Mai 2016

Himbeer – Wickeltorte

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  Vor langer Zeit das Rezept einer guten Kollegin versprochen, endlich ist es soweit, zumal ja bald die Beerensaison beginnt. Schon mehrmals gemacht, sehr erfrischend, fruchtig, lecker. Und macht gewickelt natürlich sehr viel her, bei unauffälligem Äußeren. 
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Und wer hätte es gedacht, es geht sogar sehr schnell, man braucht nur etwas Fingerfertigkeit.

Mittwoch, 25. November 2015

Apfelkuchen mit Mandelhaube „Herbstgruß“

Draussen ist schon kalt und stellenweise liegt sogar schon Schnee, warum denn nicht noch mal in den Erinnerungen an den wunderschönen Frühherbst schwelgen ….
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  Und am besten gelingt das auch mit einem Apfelkuchen ;) vor allem einem der so schnell und unkompliziert geht und dazu noch so lecker schmeckt! Zu jeder Jahreszeit empfehlenswert und das Rezept lässt sich auch halbieren, lohnt sich aber nicht, denn Blech ist sehr schnell leer! Meine Überlegung war halt nur, weil der Boden recht dünn ist, den mal in einer halb so großen Form zu backen, aber bin noch nicht dazu gekommen. Und die Äpfel habe ich sowohl halbiert und angeschnitten, als auch nur gewürfelt, verwendet, klappt beides gut. 

~Zutaten~


2 kg (säuerliche) Äpfel
Saft von 1 Zitrone, die Schale vorher abreiben
400 g Schlagsahne
200 g Zucker (ich nehme nur 160 g zusammen mit dem Vanillezucker)
1 Pck. Vanillezucker
Abgeriebene Schale von 1 Zitrone
5 Eier
375 g Mehl
1 Pck. Backpulver
100 g Butter
100 g Zucker
4 EL Milch
150 g Mandelstifte oder Blättchen
 

~Zubereitung~
Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse herausschneiden, die Apfelviertel einschneiden, mit Zitronensaft beträufeln.
Die Sahne in eine Rührschüssel gießen. Den Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale hinzugeben und mit einem Mixer mit Rührbesenaufsatz halb steifschlagen. Die Eier nach und nach unterrühren. Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz mischen, über die Sahne-Ei-Masse sieben und unterrühren.
Ein hohes Backblech etwa 32x37 cm mit Backpapier auslegen. Den Teig einfüllen und glatt streichen. Mit den Apfelstücken belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 15 Minuten vorbacken. Währenddessen Butter mit Zucker und Milch in einem kleinen Topf aufkochen, Mandeln unterheben. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen. Die Mandelmasse auf dem Kuchen gleichmäßig verteilen. Bei gleicher Temperatur weitere 15 Minuten backen. Den Kuchen herausnehmen, auskühlen lassen. Vor dem Servieren in Stücke schneiden

Guten Appetit!
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